GlobaLokal - Nachhaltige Entwicklung und was hat Lychen damit zu tun?

Zwar hat die Corona-Pandemie die Schlagzeilen in diesem Jahr 2020 beherrscht, doch lt. Aktuellen Prognosen wird sich der CO2-Ausstoß für 2020 kaum gegenüber den beiden Vorjahren verändern: Die vom Weltklimarat vorhergesagten Auswirkungen der Erderwärmung mit den heißen Sommern der vergangenen Jahre betreffen die vermeintlichen Urlaubsparadiese ebenso wie Brandenburg. Bis 2050 rechnet die Weltbank in einer aktuellen Studie, an der auch das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt war, mit bis zu 130 Millionen Klimaflüchtlingen weltweit. Internationale Zusammenarbeit (z.B. die 17 SDG der UN) ist das Gebot der Stunde. Gleichzeitig spielen dabei die heimischen Kommunen eine herausragende Rolle, denn Waldbrände, Wasserknappheit und Artensterben verändern schon jetzt die gewohnte Lebensweise. So haben einige Kommunen bereits den Klimanotstand ausgerufen. Das bedeutet in der Praxis nicht nur ein Umdenken in den großen Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Energie, Landwirtschaft, Tourismus und Stadtplanung, sondern auch die Fragen zu stellen: Welche (Um)Welt wollen wir unseren Kindern und Enkeln, von denen sich immer mehr z.B. bei „Fridays for Future“ engagieren, überlassen? Was können wir jetzt konkret unternehmen?

Gemeinsam mit den lokalen Akteuren Stadtwerken, Wohnungsunternehmen, Handel und Gewerbetreibenden, Schulen, Tourismusverbänden, Vereinen und Initiativen mit ihren Haupt- und Ehrenamtlichen möchten wir deshalb auch darüber sprechen, wie nach den aktuellen Klimabeschlüssen der Bundes- und Landesregierung sowie den Reaktionen darauf (u.a. von Wissenschaft und Verbänden) kommunale Schlussfolgerungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit aussehen können.

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Gebiet

  • Naturpark Uckermärkische Seen

Meldung vom 08.10.2020