Radfahren

Naturparktour Uckermärkische Seen Nord „Auf der Spur der Steine“

Länge: 107 km

Strecke: Lychen – Feldberg – Fürstenwerder – Boitzenburg – Templin – Lychen

Auf dieser Route kann man die eiszeitliche Prägung der Landschaft in den beiden Naturparken „Uckermärkische Seen“ und „Feldberger Seenlandschaft“ sehr gut erleben. Es gibt ein ständiges Auf und Ab im hügeligen Gelände mit sehr schönen Ausblicken in eine abwechslungsreiche Landschaft und hervorragenden Bademöglichkeiten in klaren Seen. Und man verhungert oder verdurstet nicht unterwegs. Der Genussradler fährt die Strecke auch nicht an einem Tag. In Feldberg, Fürstenwerder, im Boitzenburger Land und natürlich auch in Templin und Lychen kann man reizvolle Rundtouren von 10 bis 35 Kilometer unternehmen. Zu empfehlen sind hierfür die Broschüre „Radtouren in der Uckermärkischen Seenlandschaft“ und die „Unterwegsflyer“, die Sie in den Tourist-Informationen erhalten. Die Nord-Tour der Naturparktour führt über einen der schönsten Radwege Brandenburgs – die „Spur der Steine“ von Warbende zum Thermalsoleheilbad Templin – und den Uckermärkischen Radrundweg. Beide Wege sind weitestgehend asphaltiert (in Brandenburg) und größtenteils den Radfahrern vorbehalten.

 

 

Naturparktour Uckermärkische Seen Süd „Rund um die Kleine Schorfheide“

Länge: 87 km

Strecke: Lychen – Templin – Zehdenick – Himmelpfort – Lychen

Die „Südschleife“ der Naturparktour führt in einem weiten Bogen um das größte Naturschutzgebiet im Naturpark Uckermärkische Seen – die „Kleine Schorfheide“ – herum. Dieses Areal wurde fast 50 Jahre als Truppenübungsplatz der sowjetischen bzw. russischen Streitkräfte genutzt und ist auf Grund der Munitionsbelastung nur teilweise zugänglich. Auf der Hälfte der Strecke von der Flößerstadt Lychen zum Thermalsoleheilbad Templin liegt der kleine Weiler Alt Placht mit seinem „Kirchlein im Grünen“. Templin lässt sich am besten entlang der vollständig erhaltenen, 1.735 Meter langen mittelalterlichen Feldsteinmauer mit ihren drei Backsteintoren erkunden. Auf dem Weg in die Havelstadt Zehdenick kommen Sie an der Westernstadt „El Dorado“ vorbei. In Zehdenick sind mindestens das ehemalige Kloster und das Schiffermuseum einen Besuch wert. Und nun geht es weiter auf dem Fernradweg „Berlin – Kopenhagen“. Direkt an der Strecke liegt der Ziegeleipark in Mildenberg inmitten einer einzigartigen Tonstichlandschaft, durch die die Tonlorenbahn fährt. In Dannenwalde können Sie Ihren müden Füßen eine Entspannung auf dem Barfußpfad gönnen und die achteckige gotische „Kirche am Wege“ besuchen. Unweit des ehemaligen Zisterzienserklosters in Himmelpfort begegnet man dem Weihnachtsmann das ganze Jahr. Auf dem „Weihnachtsmann- Radweg“, teilweise parallel zur Draisine-Strecke, erreicht man den staatlich anerkannten Erholungsort Lychen, idyllisch inmitten von sieben Seen gelegen. Die Flößerstadt darf man natürlich ohne eine Floßfahrt auf dem Oberpfuhl- und Zenssee sowie den Besuch des Flößereimuseums nicht verlassen.

 

 

Radtouren in der Uckermärkischen Seenlandschaft - Templin-Lychen-Boitzenburg

Um die Besonderheiten des Naturparks mit allen Sinnen erleben zu können, ist das Fahrrad geradezu ideal: Nicht zu langsam, nicht zu schnell, leise und vor allem wen¬dig genug, um es genau dort abzustellen, wo man baden will, die Sonne genießen kann, den Picknickkorb ausbreiten möchte, Greifvögel oder Kraniche beobachten kann. Entdecken Sie mit der Broschüre Radtouren in der Uckermärkischen Seenlandschaft 14 spannende Rad-Rundwege im Gebiet Templin-Lychen-Boitzenburg!